Säugling mit angeborenem Herzfehler

Zeitraum: 19.12.2012 - 19.03.2013
Protokolleinträge: 4
Bereich(e): Herz, Operation

M. kam am 18.12.2012 um 20:44 im AKH Linz auf die Welt. Er hat einen angeborenen Herzfehler und sollte deswegen nächste Woche operiert werden. Sein Kreislauf stabilisiert sich seit seiner Geburt leider nicht. Deswegen wird er schon morgen (20.12.) operiert. Seine Mama liegt auch im AKH Linz. Es war eine natürliche Geburt, wobei seine Mutter sehr starke Schmerzmittel bekam.

Sein Papa M. P. ist mit Reiki schon in Kontakt gekommen. Ich habe ihm nach einigen Reiki-Behandlungen sogar das Reiki temporär in seine Hände gelegt. Er wollte ursprünglich auch das Reiki 1 Seminar Anfang Dezember besuchen. Er bittet nun um Unterstützung für den kleinen Mann.

Protokoll

  • 23.12.2013
    Nach der OP

    Liebe Reiki-Sender,

    I. W. ist auf dem Weg und hat einen Termin bei meiner Homöopathin vereinbart. Sie spürt die Kraft in sich und weiß, dass sie diesen Schritt selber tun muss, um etwas in Bewegung zu setzen.

    Sie dankt euch

    Liebe Reiki-Gemeinde!

    Der kleine M. wurde am 18.12. geboren und hätte am 21.12. operiert werden sollen. Sein Kreislauf war schwer zu stabilisieren, hatte immer wieder Atemaussetzer, er wurde dann beatmet – der Schlauch saß zu tief in der Lunge, dadurch wurde die Lunge nicht richtig belüftet, hatte auch einen erhöhten Entzündungswert, daher bekam er dann zusätzlich Antibiotika. Er wurde dann schon am 20.12. operiert. Bei der Operation war alles wie erwartet, in der folgenden Nacht jedoch funkionierte ein für die Überwachung nötiger arterieller Zugang nicht mehr, ein neuer konnte erst nach einigen Versuchen gelegt werden.

    Während oder kurz nach diesem operativen Eingriff musste der Bub für einige Minuten wiederbelebt werden, wobei man aber aufgrund der fehlenden Überwachungsanzeigen eigentlich auch nicht genau weiß, ob das Herz nicht ohnehin gearbeitet hat.

    Heute gibt es leichte Entwarnung, der Zustand ist stabil, es gab den ganzen Tag keine Abnormalitäten, die Medikamente können schon etwas zurückgenommen werden, er bekommt die erste Muttermilch über eine Sonde.

    Liebe Reiki-Praktizierende,
    vielen, vielen Dank für eure Mithilfe und eure Energie, nachdem euch A. von meinem Fall erzählt hat!
    M. P.

    ganz herzlich. Liebe lichtvolle Grüsse an ALLE! M.

  • 23.12.2012
    Reiki bitte auch für die Mutter

    Liebe Reiki-Gemeinde!

    Bitte schickt auch meiner Frau K. Reiki. Meine Frau war ebenfalls sehr tapfer, aber ihre Umstände waren natürlich auch noch kräfteraubender als meine. K. ist Pathologin, und somit weiß sie natürlich bestens, was alles schief gehen kann, und das letzte TGA-Kind ist leider auch wegen Infekten verstorben.

    K. hat doch einiges an Blut verloren, zur Angst, Besorgnis und Schmerz kommt dadurch auch noch Kraftlosigkeit. Jedesmal, wenn irgend eine Kleinigkeit passiert, und sei es nur, dass auf der Intensivstation für 30 Sekunden keiner ans Telefon gehen kann, weckt das die ärgsten Befürchtungen!

    K. ist auch soweit okay, dass sie morgen vorübergehend entlassen werden kann, solange M. auf der Intensivstation liegt.

    Liebe Reiki-Praktizierende,
    vielen, vielen Dank noch einmal für eure Mithilfe und eure Energie.
    M. P.

  • 02.01.2013
    Es geht bergauf

    Am 25.12. gab es noch einmal eine kritische Situation: M. wurden die drei Drainagen aus dem Bauch entfernt; daraufhin ist dann eine Lungenhälfte kollabiert, weil anscheinend Luft eindringen konnte. Da war K. (Mama) natürlich wieder höchst aufgebracht. Es wurde wieder eine Drainage gelegt und binnen eines Tages war die Lunge wieder fast völlig entfaltet.

    In den letzten Tagen ging es rasch bergauf! Die Situation jetzt: M. wird wahrscheinlich morgen von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt. Er hat nur noch:

    • die Herzschrittmacherdrähte (längst abgeschaltet, aber für alle Eventualitäten – ist das letzte, was rauskommt)
    • einen Venflon im Arm für Blutabnahmen
    • Magensonde: zur Zeit trinkt er ca. die Hälfte aus dem Flascherl, auch bei zwei Stillversuchen ging schon eine Kleinigkeit, der Rest eben noch über die Sonde
    • meist hat er noch einen Sauerstoffschlauch neben sich – Blutsättigung ist aber ohne diesen schon ausreichend, aber es hilft eben.

    Herzlichen Dank 🙂 K. ist jetzt sehr glücklich, gestern durfte sie den Kleinen erstmals im Arm halten, heute überhaupt schon ein bisserl herumgehen. Ja, zum Jahreswechsel wurden noch ein paar Tränen über dieses anstrengende 2012 vergossen, ansonsten geht es ihr jetzt ganz gut. Es war für sie alles eben noch viel schlimmer als ohnehin befürchtet, weil
    1.) die körperliche Schwäche zur psychischen Belastung dazu kam
    2.) sie jeder auch nur leicht veränderte Wert irgendeines Befundes höchst nervös machte

  • 19.03.2013
    M. geht es gut

    Seit meiner letzten Rückmeldung Anfang Jänner ging es sehr schnell bergauf! Unserem M. geht es jetzt schon sehr gut, er entwickelt sich ausgezeichnet – er ist ja jetzt auch ein völlig gesundes Baby mit gesundem Herzen! E. (unsere 5-jährige Tochter) liebt ihn, wir müssen sie bremsen, wenn ihre „Bussi-Orgien“ allzu heftig werden. Schön langsam normalisiert sich wieder alles, es wird jetzt wieder so wie bei einem „normalen“ Baby.

    Ja, es war schon eine schwere Zeit, das monatelange Warten auf etwas ungewisses, die Geburt, die Operation, das Bangen danach. Es gibt Höhen und Tiefen in dieser Zeit – K. war tiefer unten als ich – für mich war es trotz allem stets eine bewältigbare Aufgabe.

    Glück und Unglück liegen oft nahe beisammen! Ende August ist mit der Prognose „Herzfehler – ohne Operation nicht lebensfähig“ noch die halbe Welt eingestürzt.

    Während der „Wartezeit“ im Oktober hat K. ihre Facharztprüfung gemeistert. Vor zwei Wochen hatte sie ihren ersten Arbeitstag als Oberärztin – nachdem eine Kollegin kündigte, wurde ihr ein geringfügiges Arbeitsverhältnis angeboten. Auch bei mir hat sich was getan, ich hatte heute mein letztes Simulatortraining, in ein paar Tagen werde ich zum ersten Mal als Kapitän fliegen.

    Liebe Grüße an alle, die uns Reiki gesendet haben!
    M.