Am 25. Nov. 2014 wurden unsere Zwillinge Y. und M. geboren.
Nun ist unser kleiner Y. sehr krank. Wir mussten ihn an Neujahr ins Krankenhaus bringen, weil er vor Schmerzen schrie und nichts mehr trank.
In der Nacht darauf musste er notoperiert werden und es wurde eine Darmverschlingung festgestellt. Eine weitere Nacht später musste er noch einmal operiert und ein Stück Darm entfernt werden. Zwei Nächte später kam als Komplikation noch ein Hirnödem dazu und wir wissen nicht, ob er davon bleibende Schäden haben wird.
Er hat jetzt einen künstlichen Darmausgang, der ursprünglich erst nach etlichen Wochen wieder zurückverlegt werden sollte. Sein Darm bewegt sich, aber er verdaut die Nahrung zu schlecht. Er wird deshalb zur Zeit größtenteils per Infusion ernährt.
Die Ärzte sagen, auf die Dauer geht das nicht, weil er von der künstlichen Ernährung Leberschäden bekommen würde. Sie wollen deshalb schon viel früher als zuerst vorgesehen den künstlichen Darmausgang zurückverlegen, vielleicht schon kommende Woche. Das bedeutet nach so kurzer Zeit schon wieder eine Operation mit neuen Risiken.
Wir fahren jeden Tag nach Nürnberg ins Krankenhaus, einer vormittags und einer nachmittags. Wir dürfen bei ihm sein, dürfen dabei sein, wenn er versorgt wird und ihn im Arm halten. Wir denken ständig an ihn und beten für ihn. Ich lege ihm oft die Hände auf.
Meine Bitte ist nun: Könntet ihr unseren Y. mit Fern-Reiki unterstützen und ihm ein paar positive Gedanken schicken? Ich bin sicher, dass ihm das helfen könnte.
Euch alles Gute
G.
Protokoll
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19.01.2015
Kurze InfoLiebe Helfer,
einige haben sehr anteilnehmend geantwortet. Dankeschön.
Einfach, dass Ihr es wisst: Ich habe mit den Eltern darüber geredet, dass das Schwesterchen und die Mutter ebenfalls Hilfe brauchen. Dies ist durch die Klinik, Gebet und Umfeld i. M. gewährleistet. Als Gruppe bleiben wir auf dem kleinen Y. fokussiert. Ich bleibe in enger Verbindung mit dem Vater auch mit Blick auf die ganze Familie.
Alles Liebe.
René -
25.01.2015
StabilisierungY’s Zustand hat sich stabilisiert. Seine Darmtätigkeit hat sich verbessert.
Er ist von der Intensiv- auf eine Halbintensivstation verlegt worden. In einigen Wochen soll, wenn alles gut geht, der künstliche Darmausgang zurückverlegt werden. Ob er wegen des Gehirnödems bleibende Schäden haben wird, ist noch nicht klar. Es wird vielleicht noch lange dauern, bis wir das wissen. Er braucht noch viel Ruhe und Schlaf, hat aber auch wache Phasen. Deshalb werde ich ab heute überwiegend stationär bei ihm bleiben, damit er nicht so oft allein ist, wenn er aufwacht.
Wir danken allen Helfern sehr herzlich für das Reiki. Ich bin mir sicher, dass es ihm zur Stabilisierung seines Zustands schon geholfen hat.
Die Sache ist aber noch nicht ausgestanden. Bitte unterstützt Y. weiter mit Reiki, damit er wieder gesund wird. Im Krankenhaus habe ich kein Internet. Ich melde mich wieder, wenn ich mal wieder daheim bin.
Herzliche Grüße
G. -
01.02.2015
OP am 03.02.Y. ist weiterhin stabil. Darüber freuen wir uns sehr und nach den Turbulenzen, die es in den ersten Tagen seiner Erkrankung gab, ist es keineswegs selbstverständlich, dass er sich insoweit erholt hat. Da der Abschnitt bis zu seinem künstlichen Darmausgang sehr kurz ist, kann er aber die Nahrung, die er über den Magen erhält, nicht ausreichend verwerten. Er wird deshalb jetzt wieder komplett per Infusion ernährt. Da das auf die Dauer nicht gut für ihn ist, wird am kommenden Dienstag (03.02.) der künstliche Darmausgang wieder zurückverlegt in der Hoffnung, dass der gesamte Darm dann bald wieder so gut arbeitet, dass er wieder über den Magen ernährt werden kann. Außerdem muss bei dieser OP eine Engstelle, die man im unteren Abschnitt seines Darms gefunden hat, geweitet bzw. operativ durchlässig gemacht werden. Nach der OP wird es ca. 10 Tage dauern, bis man sagen kann, ob alles ohne Komplikationen verlaufen ist.
Meine Bitte ist nun: Kann die Notfallkette für Yves um 14 Tage verlängert werden?
Meine Frau und ich würden uns darüber sehr freuen.Wir danken jedenfalls allen Helfern nochmals sehr herzlich für alles, was sie schon für uns getan haben.
Ganz liebe Grüße
G. -
08.02.2015
NeuigkeitenLiebe Helfer,
ich habe die letzte Woche als Begleitperson bei Y. im Krankenhaus verbracht und bin erst heute wieder heimgekommen. Jetzt ist meine Frau bei ihm.
Die Woche war turbulent. Y. sollte eigentlich am Dienstag operiert werden. Dann wurde die OP um einen Tag verschoben, weil die Intensivstation voll war. Als Y’s Blut nochmals untersucht wurde, stellte sich heraus, dass seine Entzündungswerte aufgrund einer Infektion, die er sich über seinen zentralen Katheter zugezogen hatte, stark erhöht waren. Der Katheter wurde gezogen und er bekommt nun Antibiotika. Mittlerweile sind die Entzündungswerte wieder gesunken und er soll nun am Montag operiert werden.
Bezüglich seines Allgemeinzustands ist Y. weiterhin stabil. Auch die künstliche Ernährung hat bislang offenbar nicht geschadet. Wir hoffen, dass die OP nun am Montag endlich stattfindet, dass sie gut verläuft, dass in den Tagen danach alles gut verheilt und sein Darm dann wieder gut zu arbeiten beginnt.
Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich bei allen, die Y. Reiki geschickt haben und noch schicken werden. Dank auch für die Anteilnahme, von der René berichtet hat und dafür, dass die Notfallkette für Y. bis 14.02. verlängert wurde.
Ich fahre morgen wieder ins Krankenhaus und bleibe einige Tage bei Y., bis mich meine Frau wieder für ein bis zwei Tage ablöst. Ich melde mich spätestens wieder Ende kommender Woche und wünsche mir sehr, dass ich dann möglichst gute Nachrichten überbringen kann.
Herzliche Grüße
G. -
14.02.2015
Abschlussfeedback: StabilHallo liebe Helfer.
ich habe mit dem Vater von Y. telefoniert und gebe Euch die Rückmeldung an seiner Stelle.
Zuerst mal: Die ganze Familie ist jedem Helfer sehr, sehr dankbar für das Reiki-Schicken und die Anteilnahme, die viele von Euch zum Ausdruck gebracht haben.
Y. hat die OP diese Woche gehabt und auch schon einmal einen Stuhlgang gehabt, worüber sich alle sehr freuen. Das Büblein ist im Moment stabil. Er hat in den letzten 4 Wochen einen großen Fortschritt gemacht. Er wird weiter beobachtet, denn im Darm könnten noch Engstellen sein, die ausgedehnt werden müssen … das wird sich zeigen. Noch ist für die Familie das Ende nicht absehbar. Und natürlich fordert das allesamt, Mutter, Vater und die kleine Zwillingsschwester von Y.
Wie weiter? Einige von Euch haben mir bereits gesagt, dass sie in jedem Falle weiter schicken werden. Das ist sicherlich sehr hilfreich und wird von der Familie herzlich willkommen.
Als offiziellen Notfall tragen wir den kleinen Y. hier nicht mehr weiter. Möglicherweise werden wir ihn zu einem späteren Zeitpunkt ins Stationärprogramm aufnehmen. Wenn jemand von Euch da gerne mitmachen möchte (allerdings musst Du Dich dann verpflichten, innert 14 Tagen mindestens an 10-12 Tagen mindestens einmal Reiki zu schicken), dann melde Dich doch bitte bei mir direkt.
Für uns ist somit nun dieser Fall offiziell abgeschlossen und auch ich möchte meinen Dank beifügen.
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30.03.2015
Nach Hause zu MamaVon der Mutter:
„… Y. darf am Mittwoch heim. Ich konnte die Ärzte überreden. Ein Pflegedienst kommt täglich und etliche andere Nachsorgeleute. Y. hängt nach wie vor an einem ZVK und an der Magensonde.
Dennoch bin ich überzeugt, dass es zu Hause besser für uns alle sein wird. Wir hoffen nur, dass er keine erneute Infektion bekommt und es mit dem zentralen Venenkatheter keine Probleme geben wird. Der ist eine gefährliche Angelegenheit.
Es wird noch Monate dauern, bis der ZVK wieder gezogen werden kann und bis Y. ohne Magensonde ernährt werden kann. Bis dahin müssen wir immer wieder ins Krankenhaus und evtl. auch ins Darmzentrum. Aber gerade bin ich sehr in freudiger Erwartung über Y.s Heimkehr. Nach 3 Monaten kommt unser Kind endlich wieder nach Hause. Er hat so viel aufzuholen. Wir haben so viel nachzuholen.
Danke für alles und an alle Helfer. Ohne Euch wären wir vielleicht nicht da, wo wir heute sind. Es hat auch mir gut getan zu wissen, dass es Menschen gibt, die Y. helfen wollen. D A N K E !“